Dienstag, 15. Mai 2012

Der Antrag der JuLis Saarpfalz in der verabschiedeten Form:


Betr.: Bürgernahe Kommunalpolitik

Antragsteller: Junge Liberale Saarpfalz
  
Der Kreisparteitag möge beschließen: 

Die FDP Saarpfalz setzt sich für eine offene, effiziente und bürgernahe Kommunalpolitik ein.
Die Konsequenzen der Entscheidungen in Orts-,Stadt- und Gemeinderäten, sowie im Kreistag sind für die Bürgerinnen und Bürger aufgrund des direkten Bezugs besonders greifbar. Deswegen ist es sehr wichtig, die Entscheidungen und Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu halten. Das ist bereits teilweise durch die Öffentlichkeit der Sitzungen gegeben, ließe sich aber verbessern, indem man die Beobachtung der Sitzungen nicht nur aus dem Sitzungssaal, sondern von überall ermöglicht.
Die BürgerInnen streben aber vor allem auf lokaler Ebene auch nach direkten Beteiligungsmöglichkeiten, die zu oft auf Personalentscheidungen (z.B. Wahl des Bürgermeisters)  reduziert werden. Die politischen Institutionen müssen sich verstärkt direktem inhaltlichen Mitwirken der BürgerInnen öffnen.

Diese Entwicklung macht Parteien und Parlamente nicht überflüssig oder weniger wichtig. Vielmehr kann dieser Trend genutzt werden, um Entscheidungen zu optimieren, indem ein wechselseitiges Feedback zwischen Parteien, Parlamenten und BürgerInnen entsteht.

Unser repräsentatives System hat sich bewährt und soll auch künftig gestärkt werden. Es kann von einem Bürger nicht erwartet werden, dass er die Zeit und das fachspezifische Wissen hat, um sich in jede Einzelfrage hinreichend einarbeiten zu können.  Daher ist es gut, dass es auf den verschiedenen Ebenen Abgeordnete gibt, die dies übernehmen und Experten zu Rate ziehen können. Allerdings kann dieses System optimiert werden, wenn sich die Parlamente, die Ideen und das Fachwissen auf dem jeweiligen persönlichen Spezialgebiet als Input zu Nutze machen. Voraussetzung dafür ist es aber auch, dass Output aus dem Kreistag jedem möglichst leicht zugänglich ist.
  
Als konkrete Maßnahmen werden daher folgende Neuerungen angestrebt:

             o      Livestreams von öffentlichen Sitzungen des Kreistags
             o      Reduzierung der Amtszeiten von Bürgermeistern
             o      Einrichtung von Jugendparlamenten
             o      Einführung eines Bürgerhaushalts
             o      Zusammenlegung von Gemeinden prüfen

Livestreams aus dem Kreistag
Die öffentlichen Sitzungen des Kreistags sollen in Bild und Ton live als Stream auf der Homepage des Saarpfalzkreises abrufbar sein. Weiterhin soll jede Sitzung anschließend archiviert werden und somit weiterhin abrufbar sein.
Damit werden die Hürden in Hinblick auf Zeit und Ort auf die niedrigste mögliche Stufe gesenkt, um sich als BürgerIn zu informieren. Auf die Videos und Streams sollte neben der Homepage des Saarpfalzkreises auch in sozialen Netzwerken hingewiesen werden.

Die Kosten für die Übertragung der Sitzungen sind vor allem Einmalinvestitionen und können durch einen Bruchteil der frei werdenden Mittel im Zuge der Einführung des Ratsinformationssystems für den Kreistag im September 2011 gegenfinanziert werden.
  
Reduzierung der Amtszeiten von Bürgermeistern und Abschaffung der Direktwahl
Amtszeiten von 8 bis 10 Jahren haben den Effekt, dass zwar eine regelmäßige Kontrolle bei Einzelmaßnahmen durch die notwendige Zustimmung im Stadtrat erfolgen kann, aber der langfristige Politikstil und –kurs des Bürgermeisters  erst nach einem äußerst langen Zeitraum zur Abstimmung steht. 
Nach einigen Jahren verbreitet sich zudem eine gewisse Routine, die im positiven Sinne zu Konstanz führt, im Negativen aber auch Stillstand in der Stadt- und Ortsentwicklung bedeuten kann.
Sind die Bürger mit der Arbeit und dem politischen Konzept des Bürgermeisters zufrieden, kann dieser weiterhin wiedergewählt werden. Zeigt sich aber, dass ein Stillstand im Rathaus oder eine Veränderung der politischen Rahmenbedingungen eingetreten ist, kann hier eine Kontrolle durch Wahlen neue Impulse setzen.
Daher setzt sich die FDP Saarpfalz in einem ersten Schritt für die Vereinheitlichung der Amtszeiten aller Bürgermeister und Oberbürgermeister im Saarpfalzkreis auf 8 Jahre unter Wahrung des Ziels der Zusammenlegung von Wahlen ein.

Einrichtung von Jugendparlamenten
Anders als oft kommuniziert gibt es viele Jugendliche, die politisch interessiert sind und sich auch stärker und früher engagieren würden, wenn es passende Beteiligungsmöglichkeiten geben würde. Diese Jugendlichen sind die kommenden politischen Verantwortungsträger. Ihnen muss das Vertrauen entgegen gebracht werden, bereits über Entscheidungen, die sie aktuell betreffen, bindend abstimmen zu dürfen.  Außerdem sollten sie in allgemeinen jugendpolitischen Fragen in ihrer Stadt und ihrem Kreis beratend gehört werden.
Daher bemüht sich die FDP Saarpfalz die Einrichtung von Jugendparlamenten in den Städten Homburg, St.Ingbert und auf Kreisebene im Saarpfalzkreis voranzutreiben.

Einführung eines Bürgerhaushalts
Den BürgerInnen wird ermöglicht, Vorschläge für Einzelinvestitionen, bzw. Einsparmöglichkeiten zu machen. Somit erhalten die Parlamente zum einen eine regelmäßige Rückmeldung zu ihrer Ausgabenpolitik auch außerhalb von Wahlen.
Zum anderen erhalten sie Anregungen, um neue Impulse zu setzen.
Die Eingaben der BürgerInnen sollen allen Abgeordneten auf einer einzurichtenden Onlineplattform zugänglich gemacht werden.

Zusammenlegung von Gemeinden prüfen
Es soll geprüft werden, ob der Saarpfalzkreis über 7 Gemeinden verfügen muss und welche Einsparungen und Effizienzsteigerungen durch die Zusammenlegung von Gemeinden erzielt werden können.

Dienstag, 24. April 2012

JuLis treiben Neuaufstellung der FDP Saarpfalz voran

JuLis treiben Neuaufstellung der FDP Saarpfalz voran Die Jungen Liberalen Saarpfalz sorgten auf dem Kreisparteitag der FDP Saarpfalz (am vergangenen Freitag im Haus der Lebenshilfe) personell wie inhaltlich für neue Impulse. „Wir sind besonders glücklich, dass mit Thorsten Eich ein engagiertes JuLi-Mitglied zum neuen FDP-Kreisvorsitzenden gewählt wurde, der die FDP in Zusammenarbeit mit den kommunalen Mandatsträgern zu alter Stärke zurückführen wird“, zeigt sich der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Saarpfalz Marcel Mucker zuversichtlich. Weiterhin wurden mit Michelle Regin (Stellvertreterin), Sebastian Bodner (Schriftführer) und Marcel Mucker (Beisitzer) drei weitere JuLis in den Kreisvorstand gewählt. Durch den satzungsmäßigen JuLi-Vertreter sind damit 5 Junge Liberale im neuen FDP Kreisvorstand vertreten. Die Jungen Liberalen prägten aber auch die inhaltlichen Debatten auf dem Kreisparteitag. Der umfassende Antrag „Bürgernahe Kommunalpolitik“, der von den JuLis gestellt worden war, wurde intensiv diskutiert und einstimmig angenommen. Damit setzt sich die FDP nun unter anderem für Livestreams aus den kommunalen Parlamenten, die Einrichtung von Jugendparlamenten und von Bürgerplattformen, auf denen die Bürger Vorschläge für Haushaltsposten einbringen können, ein.

Sonntag, 17. Juli 2011

JuLis Saarpfalz bei UDSH


Die JuLis Saarpfalz unterstützten die JuLis Neunkirchen bei "Unser Dorf spielt Handball" Das erste Spiel in der Gruppenphase gegen die "Wombats" verloren wir knapp 8:9 Im 2ten Spiel mussten wir gewinnen, um ins Halbfinale einziehen zu können, was dann auch gegen das Team "Hansi Urpils" mit 11:9 gelang. Im Halbfinale standen uns dannn die "Määbinger Schnooge" gegenüber. Obwohl wir hätten gewinnen können, zogen wir es vor mit 9:11 zu verlieren, um im kleinen Finale auf den politischen Gegner, die Mannschaft der "JuSos Dirmingen" zu treffen. Dieses Spiel wurde dann auch von beiden Mannschaften sehr ernst genommen und mit vollem Körpereinsatz bestritten. Trotz einer 1 Minütigen Strafe gegen uns konnten wir die JuSos mit 12:8 deutlich in die Schranken weisen und uns den 3ten Platz sichern. Vielen Dank an die JuLis Neunkirchen für die Organisation, den JuLis Saar für das Startgeld und allen JuLis die mitgespielt haben.

Samstag, 16. Juli 2011

JuLis Saarpfalz im aktueller bericht II

Am Freitag wurden die Jungen Liberalen Saarpfalz nochmals im "aktueller bericht" erwähnt. Zum Beitrag ab 14:44

Samstag, 9. Juli 2011

JuLis Saarpfalz treiben Integrationsdebatte in der FDP Saar voran

Im Zuge Ihres programmatischen Wochenendes im Gesundheitspark Sankt Ingbert beschäftigten sich die JuLis Saarpfalz mit der Thematik Integration. Dazu erläutert der Kreisvorsitzende Marcel Mucker: "Integration ist für uns ein Prozess der gegenseitigen Annäherung, bei dem das Engagement jedes einzelnen zählt." Daher wollen die JuLis Saarpfalz das Projekt der lokalen Integrationshelfer auf Freiwilligen Basis ins Leben rufen.
Hierbei handelt es sich um engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger , die ehrenamtlich Migranten bei Amtsgängen, Arztbesuchen, Sprachkursen, Schulaufgaben und anderen Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützen.
Entsprechende Anträge und Initiativen hierzu werden die JuLis Saarpfalz auf dem Parteitag der FDP einreichen.

Freitag, 8. Juli 2011

JuLis Saarpfalz fordern einen Kreisparteitag um über Vertrauensfrage von Stefan Krämer zu entscheiden

JuLis Saarpfalz fordern den Kreisvorsitzenden der FDP Saarpfalz auf, die Vertrauensfrage auf einem außerordentlichen Kreisparteitag zu stellen. Hierzu sollte der Kreisvorstand der FDP Saarpfalz im Sinne der gesamten Partei einen entsprechenden Beschluss fassen.

Durch die Vorenthaltung relevanter Informationen (z.B. anhängige Verfahren, Titel) wurden die Mitglieder des Kreisparteitages vom 23.05.2011 nicht ausreichend informiert.

Nur so kann klargestellt werden, ob der Kreisvorsitzende „das Vertrauen seines Kreisverbandes genießt oder nicht“ (Stefan Krämer, E-Mail v. 05.07.2011). Der Kreisvorstand ist hierzu nicht das zielführende Entscheidungsgremium. Zumindest die Ortsvorsitzenden sind ebenfalls, wie in der Vergangenheit üblich, einzubinden.

Darüber hinaus fordern die JuLis Saarpfalz die satzungsmäßige Verankerung des „Wohnortsprinzips“. Das heißt, dass ein Mitglied im Ortsverband des Wohnsitzes geführt wird. Hintergrund ist der überproportional hohe Anteil nicht im Saarpfalz-Kreis wohnender Mitglieder in FDP-Ortsverbänden. Entsprechende Regelungen sind in den Satzungen von CDU und SPD verankert. In Ausnahmefällen kann von diesem Prinzip aus begründetem Anlass abgewichen werden (z.B. Zuordnung zum OV des Arbeitsplatzes).

Die JuLis distanzieren sich ausdrücklich von jeglichem rechtsextremen und rechtsradikalen Gedankengut. Bereits der böse Schein ist zu meiden! Das bloße Vorhandensein eines entsprechenden Anscheins führt bereits zur Schädigung der FDP Saarpfalz.

Donnerstag, 7. Juli 2011

JuLis Saarpfalz im aktueller bericht

In der Sendung vom 07.07.2011 wird auf einen Antrag der JuLis Saarpfalz verwiesen.

Zum aktuellen bericht - Übersicht
(ab 7:53 bzw. bei Auswahl Nachricten im aktuellen Bericht auswählen)